Prächtiges Glasgemälde Christus am Kreuz
Darstellung Christi am Kreuz; zu seiner Rechten die Hl. Maria sowie zu seiner linken Seite der Hl. Johannes, mit dem Evangelium in seiner rechten Hand (Joh 19,25 – 27).
Die konventionelle, auf drei Figuren basierende Kreuzigungsszene ist dargestellt unter einem Kreuzrippengewölbe, auf seitlichen Säulen ruhend, mit Trauben und Weinblättern dekoriert.
Bekrönt wird das Glasgemälde mit der Inschrift „INRI“ am Kreuz sowie flankiert von Mond und Sonne. Die lateinische Inschrift, welche sich am Fuß des Gemäldes befindet, ist der zentrale Ruf der Kreuzverehrung in der Liturgie des Karfreitags:
Ecce lignum crucis, in quo salus mundi pependit.
Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen hat.
Ein vergleichbares Glasgemälde befindet sich unter anderem im Dom zu Verden. Kirchenfenster in verbleiter Ausführung, 15. Jhdt., mit späteren Ergänzungen und Restaurierungen aus den darauffolgenden Jahrhunderten.